Was macht ein*e Umwelt-, Nachhaltigkeits-, Gesundheits- und Arbeitssicherheitsmanager*in?
Die folgenden Aufgaben werden beispielhaft in Stellenbeschreibungen von Industrieunternehmen für Umwelt-, Nachhaltigkeits-, Gesundheits- und Arbeitssicherheitsmanager*innen beziehungsweise Environmental-, Health- and Safety-Manager und EHS-Manager genannt. Sie geben Anhaltspunkte zum Aufgabenbereich und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Typische Aufgaben von EHS-Manager*innen
- Sicherstellung der Umsetzung strategischer EHS-Ziele zur größtmöglichen Sicherheit für alle Beschäftigten
- Verantwortung für die Einhaltung und Umsetzung der EHS-Prozesse und EHS-Richtlinien unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzgebung
- Entwicklung und Standardisierung der EHS-Prozesse
- Ausbau und Betreuung eines webbasierten Qualitäts- und EHS-Managementsystems
- Durchführung von EHS-Schulungen
- Ausarbeitung des Budgets für EHS-Projekte
- Durchführung und Auswertung von EHS-Audits sowie Einleitung geeigneter Verbesserungsmaßnahmen
- Meldung und Analyse von Vorfällen, zum Beispiel Unfällen, sowie Einleitung geeigneter Maßnahmen zur zukünftigen Verhinderung
- Erstellung von Risikoanalysen
- Beratung der Geschäftsleitung in allen EHS-relevanten Bereichen
- Abstimmung mit Kund*innen und Lieferanten zur Sicherstellung von EHS-Standards
- Fachliche Führung der Sicherheitsbeauftragten
- Beurteilung von Gebäude- und Systemplänen unter EHS-Gesichtspunkten
- Erstellung und Umsetzung von Schulungsmaßnahmen für Beschäftigte
- Regelmäßige Information der Beschäftigten über aktuelle EHS-Themen
- Regelmäßige Information der Geschäftsleitung
- Aktive Mitarbeit in EHS-Gremien
Hinweis: Die genannten Aufgaben dienen als Formulierungshilfe für Stellenanzeigen und Stellenbeschreibungen. Je nach Branche, Unternehmensgröße, Managementsystem, Gefährdungslage und Nachhaltigkeitsstrategie können einzelne Aufgaben entfallen oder ergänzt werden.